3D-Druck: Erste Fachkräfte ausgebildet

Foto: LZH Laser Akademie
Foto: LZH Laser Akademie

HANNOVER. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young GmbH ist die fehlende Expertise bei 30 Prozent der Unternehmen ein Hemmnis für die Einführung des 3D-Drucks. Die LZH Laser Akademie GmbH hat jetzt in Hannover die bundesweit ersten "Fachkräfte für additive Fertigung" ausgebildet. „Fragen rund um das Thema 3D-Drucken von Metallbauteilen werden kompetent beantwortet“, bewertete Teilnehmer Matthias Rautmann (SLV Hannover) die Weiterbildung nach den Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS). Eine Fachkraft für additive Fertigung besitzt das notwendige Wissen für eine moderne Fertigung: 

Sie kennt die Fachbegriffe, die Prozesskette und die Möglichkeiten und Grenzen der Verfahren. Damit bietet der fünftägige Lehrgang aus Sicht der Akademie eine sehr gute Grundlage, um sich auf die Einführung der additiven Fertigung im Unternehmen vorzubereiten. Er soll aber auch für die Beantwortung der Frage nützlich sein, ob der 3D-Druck im Unternehmen sinnvoll und nutzbringend eingesetzt werden kann. Lob für den ersten Durchgang kam hierzu auch von Michael Runzka (Linde AG): „Der Lehrgang bietet einen ausgewogenen Mix aus Theorie und Praxis, so dass die Inhalte sehr anschaulich vermittelt werden.“ Die nächsten Fortbildungen führt die LZH-Akademie im Mai sowie November 2017 durch.

Weitere Infos: Die Studie "EY‘sGlobal 3D printing Report 2016" steht sowohl in der Komplett-, als auch in einer Zusammenfassung in englischer Sprache zum Download bereit.